Reichtum ist eine Frage des Bewusstseins

Ob Du reich bist oder nicht, das entscheidet weder Dein Kontostand noch Dein Vermögen.

Ob Du reich bist oder nicht, das hängt einzig und allein davon ab, wie du es fühlst.

Deine Wahrnehmung und dein Erleben entscheiden darüber, ob Du reich bist.


Reich ist nur, wer sich reich fühlt.


Und da muss ich sagen, sind mir bisher noch nicht viele Menschen begegnet, die sich reich fühlen und deshalb reich sind.


Auch ich habe damit so meine Schwierigkeiten (gehabt).

In den letzten 20 Jahren habe ich einige Erfahrungen mit diesem Thema gesammelt.

Damit, dass ich mich entschieden hatte, 3 Kinder zu bekommen und diese auch selbst groß zu ziehen, war klar, dass ich nebenbei nicht noch berufstätig sein konnte.

So war ich also eine Nur-Hausfrau und Mutter, die selbst kein Geld verdiente und nichts zum Familieneinkommen beitragen konnte.

Das war wohl genug, um mich in den folgenden Jahren in meiner Überzeugung zu stärken, ich sei arm; bzw. weil bei uns nur einer arbeitete und Geld verdiente, schien es folgerichtig, dass wir nicht so viel Geld zur Verfügung hatten, wie andere. Darüber hinaus hatten wir außerdem noch gewagt, uns ein Haus zu kaufen, das uns in den Folgejahren viele finanzielle „Opfer“ abverlangte.

Ich persönlich fühlte mich des öfteren vom Geld meines Ehepartners abhängig, fing deshalb an, mich zu bescheiden und nur für die Kinder Geld auszugeben. Damit begann ein Teufelskreis, denn wer sich selbst nichts gönnt, an sich selbst spart, der bekommt auch nichts.

Aber weil ich nicht arbeitete, weil ich selbst kein Einkommen hatte, hatte ich anscheinend nichts verdient.

Schon wenn ich das jetzt hier so aufschreibe, wird mir deutlich, wie viele Überzeugungen hier mit im Spiel waren, Überzeugungen, die aus dem Massenbewusstsein stammen.

Überzeugungen, die ich aber auch tief in mir selbst trug. Ich hatte es nicht verdient, in Fülle und Wohlstand zu leben. Nicht mein Mann oder die Gesellschaft verweigerten mir das Geld und die Anerkennung für mein Dasein und mein Wirken, sondern ich selbst tat dies und erfuhr es dann natürlich auch im Außen.


Und heute, als ich im Auto fuhr, ging mir so durch den Kopf, wie viel sich inzwischen geändert hat. Noch immer habe ich zwischendurch so meine Probleme mit dem Selbstwert, aber ich habe angefangen, den Reichtum wahrzunehmen, der mich umgibt:.

 

Die freie Zeit, die ich habe. Ich kann, was nur wenigen Menschen möglich ist, selbständig über meine Zeit verfügen. Für mich spielt es keine Rolle, ob es Sonntag oder Montag ist, ich kann es mir auch am Montag richtig gut gehen lassen und mir Zeit für mich nehmen.

Ich bin auch sehr froh über meine Entscheidung, Zeit und Kraft für meine Kinder zu haben. Denn im Nachhinein muss ich sagen, Kinder richten sich in ihren Bedürfnissen nicht nach einem 8 -stündigen Berufsalltag. Wie gut, dass ich auch abends noch Zeit und Kraft für Gespräche hatte. Wie schön, dass ich so viele schöne Erfahrungen mit den Mädchen hatte.

Heute erlebe ich den Luxus, mit meinen Kindern ein sehr gutes, vertrauensvolles Verhältnis zu haben.

All das ist Reichtum.

Und es ist sehr clever, sich des Reichtums bewusst zu werden, der einen bereits umgibt.

Ich las vor Jahren mal den Satz:


Wenn es besser nicht sein könnte, wird es besser!“


Wer schon ein Bewusstsein für seine Fülle und seinen Reichtum hat, der ist auf einem guten Weg, noch mehr Fülle zu erschaffen.


Denn Reichtum ist eine Sache des Bewusstseins.

Mit Deiner Wahrnehmung gestaltest Du Deine Realität.


Auf einen Aspekt möchte ich hierbei besonders eingehen, auf das Brauchen.


Das Brauchen trennt dich von der Fülle.


Etwas zu brauchen, heißt getrennt zu sein, von dem was du dir wünschst, was Du dir erträumst.

Brauchen bedeutet, etwas nicht zu haben, von dem du glaubst, dass Du es haben müsstest. Hierbei handelt es sich um einen Zustand der Unbalance und Unzufriedenheit.

In diesem Zustand bist du kein Magnet für die Fülle; ganz im Gegenteil, die Haltung des Brauchens verstärkt und zementiert die Trennung.

Das Brauchen ist eine Illusion, die dich in der Untätigkeit und Hilflosigkeit gefangen hält.


Trotzdem spielt das Brauchen eine enorm wichtige Rolle im normalen Leben.

Es wird oft als Motor benutzt, um sich in Schwung zu bringen.


Wann kaufst Du dir ein neues Auto?


Worauf bauen die meisten Beziehungen auf?


Was sagst Du nach einem schönen Urlaub?


Interessanterweise ist das Brauchen ein wichtiges Argument bei unseren alltäglichen Entscheidungen. Wenn wir etwas brauchen, dann ist es o.k., dass wir es uns kaufen, uns leisten etc.

„Wir brauchten das neue Auto unbedingt, der alte war nicht mehr o.k.“


Wann hast Du dir das letzte Mal etwas gekauft, obwohl du es nicht brauchtest? Und wenn das geschehen ist, wie hast du dich dabei gefühlt?

Wie oft hast du andererseits schon gesagt, das brauch ich nicht, und deshalb auf eine Sache verzichtet?

Das Brauchen erzeugt eine sehr komische Logik:


Wir leisten uns nur dann etwas, wenn wir es brauchen.

Was wir nicht brauchen, das gönnen wir uns nicht.


Das Brauchen bringt zwar ein Rad in Schwung und ermöglicht zumindest manchmal, dass wir uns etwas gönnen, aber im Allgemeinen ist dies mit enormer Anstrengung verbunden.

Meist bleibt dabei die Freude auf der Strecke.

Sich aus reiner Freude etwas zu schenken, passt schon gar nicht in die Logik des Brauchens. Das Brauchen lässt einem keine Wahl und befreit einen deshalb auch von der Verantwortung für das eigene Handeln.


Das Brauchen ist ein Weg des alten Bewusstseins.


Es trennt dich von der Fülle, die dich umgibt. Es macht dich blind für die Geschenke Deiner Seele. Es verhindert, dass du dich wirklich reich fühlst. Ganz im Gegenteil, das Brauchen hält dich im Bewusstsein des Mangels gefangen.


Deshalb ist es wichtig, das Brauchen aus deinem Leben zu verabschieden.


Denn das Brauchen ist eine Lüge.


Wie könntest du etwas brauchen, was gerade nicht in Deinem Leben ist?


Andererseits, wie willst du etwas bekommen, von dem du dich getrennt fühlst?


Wer im Brauchen ist, kann nicht in der Fülle sein.


Fülle und Reichtum entstehen, mit Deiner Wahrnehmung von Fülle und Reichtum.


Besinne dich deshalb auf den Reichtum in Deinem Leben.


Sei dir dabei bewusst:

Alles, was in Deinem Leben ist, ist von dir erschaffen.

Es ist ein Ergebnis deiner bewussten und unbewussten Überzeugungen.


Ganz bestimmt gibt es Reichtum in Deinem Leben!

Das sind zum Beispiel die Dinge, die da sind, weil sie dir viel bedeuten.

Deine Hobbys und Deine Leidenschaften!


Manchmal sind diese Leidenschaften auch getarnt als Selbstverständlichkeiten oder Notwendigkeiten.


So war es bei mir.

Wohin ging das Geld in meinem Leben?

In meine Kinder und in unser Haus. Das sind meine Leidenschaften gewesen. Mittlerweile habe ich das anerkannt und noch einmal bewusst entschieden, dass auch ich selbst eine meiner Leidenschaften werden will.

Denn:


Wo die Leidenschaft ist, da ist auch die Fülle.


Um in die Fülle zu gelangen, empfehle ich dir:


Entlasse das Brauchen aus Deinem Leben.


Wünsche nicht mehr!

Sondern wähle und entscheide bewusst.


Dann werden alle Energien deinen Wahlen folgen und dir in Hülle und Fülle dienen.

Wenn du wieder einmal denkst, etwas zu brauchen oder einfach nur arm zu sein, erinnere dich:


Wahr ist, was Du (für) wahr-nimmst!







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