Impuls der Woche

Leben statt Routine!

22.09.2011

Du wünschst dir mehr Lebendigkeit?

Du möchtets fühlen, dass du lebst?

Da hab ich einen Tipp für dich.

Brich aus der Routine aus!

Unser Leben läuft meist in geordneten Bahnen ab.

Alles ist gut organisiert und läuft nach Plan. Das vermittelt Sicherheit, entlastet den Alltag und macht Entscheidungen  zunehmend überflüssig.

ABER:

 

Leider geht gerade durch die Routine das Leben selbst verloren.

Wer keine Entscheidungen mehr trifft, wer nichts Spontanes mehr unternimmt, weil das nicht im Plan vorgesehen ist, verliert das Leben.

Lebendigkeit entsteht erst dadurch, dass ich mich bewusst für das Leben entscheide.

Ich habe für mich festgestellt, dass es mir mitunter schon richtig schwer fällt, aus der Routine auszubrechen. Sie hält mich gefangen wie ein Gefängnis. Dabei ist es so wohltuend, das Leben zwischendurch bewusst anders zu gestalten.

Dadurch kommt wieder Freude ins Leben.

Du fühlst dich irgendwie befreit, wenn du aus der Routine ausbrichst.

 

Es kann schon befreiend sein, den Tag ein wenig anders zu beginnen, vielleicht das Frühstück zu variieren indem du dir dafür etwas mehr Zeit nimmst, es vielleicht sogar wie an einem Wochenende gestaltest.

Du wirst merken, dann fühlst du dich gleich ganz anders.

Oder du fährst abends nicht direkt von deinem Arbeitsplatz nach hause sondern machst noch einen Zwischenstopp, einen kleinen Spaziergang, oder fährst nach beim Bäcker vorbei...

Manchmal beginne ich meinen Tag auch mt einem Spielfilm, oder ich lege mitten im Tag eine Lesepause ein, oder ich gönne mir dann, wenn ich mich danach fühle, eine kleine Atempause nur für mich.

Das alles trägt dazu bei, dass ich mich wieder lebendiger fühlt.

 

Also, wenn du in deinem Leben die Lebendigkeit vermisst, dann mach mal etwas ganz anders als normal üblich.

 

Dann kannst du sie wieder fühlen, die Lebendigkeit.

Dann kannst du dich wieder fühlen.

 

Gönn dir eine Pause von der Routine, dann wirst du das Leben wieder entdecken.

 

 

"Es ist nicht wichtig, was die anderen über dich denken"

09.09.2011

„Es ist nicht wichtig, was die anderen über dich denken.“

 

Geht es dir auch so, dass du sehr oft nur damit beschäftigt bist, was deine Familie, deine Freunde, deine Nachbarn, deine Arbeitskollegen über dich denken?

Überlegst du dir, welche Kleidung passend ist, um bei den anderen gut anzukommen?

Hast du Angst, das Falsche zu sagen, weil du damit einen schlechten Eindruck bei den anderen erwecken könntest?

Bist du immer möglichst freundlich zu allen und willst keinen vor den Kopf stoßen?

 

Warum machst du das?

 

Hast du auch schon einmal darauf geachtet, was du selbst über dich denkst?

 

Wie wäre es, wenn du zur Abwechslung mal so tätest, als wärest du „die anderen“?

 

Das würde bedeuten, dass jetzt du das Maß aller Dinge bist.

 

Jetzt zählt nur noch, was du über dich denkst, wie du dir selbst gefällst.

 

Du kleidest dich so, wie es dir gefällt.

 

Du sprichst deine Wahrheit, zu der du stehen kannst und mit der du dich wohl fühlst.

 

Du bist bewusst freundlich, weil es dir Freude macht, auf diese Weise mit anderen umzugehen. Aber du kannst es dir auch erlauben, reserviert und zurückhaltend zu sein, wenn es dir persönlich damit besser geht.

 

Du achtest deine Gefühle und deine Empfindungen und gehst nicht dauernd über dich selbst hinweg.

 

Was meinst du, was würde dann geschehen?

 

 

 

Das spannende ist, wenn du beginnst, dich selbst ernst zu nehmen, deine Bedürfnisse und Gefühle zu achten, dann können die anderen gar nicht mehr anders, als das auch zu tun.

 

Wenn du über dich in positiver Weise denkst, dann beeinflusst das automatisch auch die Art und Weise, wie deine Umwelt über dich denkt.

 

Die schlimmsten Gedanken und Verurteilungen, die du erleben kannst, stammen allesamt von dir.

Du bist der Schöpfer dieser Gedanken.

 

Die anderen, selbst wenn sie dir diese „bösen“ Gedanken widerspiegeln, sind überhaupt nicht wichtig, denn sie reagieren immer nur auf dich.

 

Was du über dich selbst denkst, das wird dir im anderen begegnen.

 

Also wenn du das nächste Mal Angst hast, die anderen könnten schlecht über dich reden, dann halte inne.

 

Gehe nach innen, nimm ein paar bewusste Atemzüge, erforsche dich selbst.

 

Wenn du feststellst, dass du selbst so schlecht von dir denkst, dann habe den Mut das erst einmal einfach nur wahrzunehmen.

 

Nimm dich selbst an, selbst wenn du über dich so negativ denkst. Verurteile dich nicht, verdränge diese Gedanken nicht.

 

Lass sie zu, erlaube es dir und nimm dich ganz bewusst damit an.

 

Sprich laut zu dir:

„Auch wenn ich über mich selbst so …. denke,

„Auch wenn ich mich selbst für …. halte, liebe und akzeptiere ich mich, so wie ich bin.“

 

Atme einige Male bewusst ein und aus.

 

Genieße die Entspannung, die du jetzt erfahren kannst, denn es ist nicht wichtig, was die anderen über dich denken.

 

 

 

 

 

 

 

"Ich habe Angst, das alles nicht zu schaffen!"

02.09.2011

 

Kennst du diese Angst auch?

Bei mir hat sie sich heute wieder einmal gezeigt zusammen mit der Überzeugung, dass ich ein Versager bin.

Wie soll man damit umgehen, wenn sich so ein Gedanke oder Gefühl zeigt?

Am liebsten will man solche Gedanken ja sofort verdrängen.

Das Verdrängen geschieht fast reflexartig.

Der Verstand hat gleich Antworten parat.

„Ach was, das ist doch Quatsch! Ich habe schon so viel gemeistert.

Bloß nicht einschüchtern lassen.

Ich werde das schon schaffen.

Nein, du darfst nicht an dir zweifeln“

So ähnlich sehen die Reaktionen meist aus.

Es kann auch sein, dass du diesen erschreckenden Gedanken gar nicht erst an die Oberfläche des Bewusstseins kommen lässt.

Heute schlage ich dir vor, lass diesen schrecklichen Gedanken zu. Erlaube dir diese Angst zu spüren.

Sei dankbar, dass sie es wagt, sich dir zu zeigen.

Weißt du, es geht nicht darum, die Angst zu verdrängen.

Sie möchte ganz einfach von dir wahrgenommen werden.

Am besten ist es, wenn du sie richtig fühlst.

Eigentlich ist diese Angst eine Illusion, aber das kannst du erst erkennen, wenn du sie wahrnimmst, annimmst.

Hilfreich ist es hierfür, wenn du laut den Satz aussprichst:

„Auch wenn ich diese Angst zu versagen, (es kann auch etwas anderes sein) habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.“

Wenn du die Meridian Energie Technik (M.E.T.) kennst, dann kannst du diese Angst auch klopfen. Aber auch bei dieser Technik geht es zu allererst darum, dich selbst mit dieser Angst anzunehmen. Am besten funktioniert es, wenn du die Angst wirklich fühlst.

In der Selbstannahme steckt die Botschaft: „Ich bleibe mir selbst treu, ich stehe zu mir, ich muss nichts Besonderes sein, ich liebe und akzeptiere mich so, wie ich bin.“

Nimm die Angst mit deinem Atem tief in dich auf, lass sie bis hinein in deinen Bauch fließen.

Dort wird sie transformiert. Lass sie mit dem Atem ebenso sanft wieder hinaus fließen.

Wenn du von ganz allein anfängst, tief und entspannt zu atmen, vielleicht sogar zu gähnen, dann hast du es geschafft.

Du solltest dich jetzt wesentlich entspannter fühlen.

 

 

 

Alles, was du erlebst, ist deine Schöpfung

24.08.2011

Alles, was du erlebst, ist deine Schöpfung.

 

Nichts in deinem Leben geschieht oder begegnet dir, ohne deine Zustimmung.

 

Jedes Gespräch, das du führst, jede Begegnung, die du hast, und sei sie noch so zufällig, ist eine Schöpfung von dir.

 

Du hast dich mit allem, was dir widerfährt, einverstanden erklärt, sonst wäre es nicht möglich, dass es geschieht.

 

Denn du bist der Schöpfer!

 

Das ist allerdings nicht gleichbedeutend damit, dass du es auch bewusst gewählt hättest. Als noch nicht erwachter Mensch, bzw. als jemand, der gerade erst beginnt zu erwachen, bist du in der Regel ein unbewusster Schöpfer.

 

Dennoch bist du der Schöpfer deines Lebens und deiner Lebenserfahrungen.

 

Sogar wenn du von anderen manipuliert wirst, was übrigens nicht so selten geschieht, ist dies deine Schöpfung, niemand könnte dich gegen deine Zustimmung manipulieren.

Also hast du für jede Manipulation dein Einverständnis gegeben

Wenn du erlebst, dass man dich belügt, dass du schlecht behandelt wirst, dass man dich nicht achtet, dass man über deinen Kopf entscheidet, dann hast du deinen Anteil daran.

Das alles wäre nicht ohne deine Zustimmung möglich.

Häufig liegt die Zustimmung darin, dass du deine Schöpfermacht an herkömmliche Überzeugungen abgetreten hast.

Das können Sätze sein, wie:

 

Man hat ja keine Wahl.

 

Mein Schicksal liegt nicht in meiner Hand.

 

Von nichts kommt nichts.

 

Man kriegt im Leben nichts geschenkt.

 

Ich brauche Anerkennung, Geld, Freunde, Liebe, Arbeit…

 

Schau dir dein Leben doch mal unter diesem Blickwinkel des Schöpfers an.

Du hast alles erschaffen.

Das Haus, in dem du lebst, das Geld, das du ausgibst, die Freundschaften, die du lebst, die schönen Stunden, die du erlebst.

Alles ist von dir erschaffen.

Nichts wäre ohne dich in deinem Leben.

Die Krankheit, die Gesundheit, von dir erschaffen.

Dein Arbeitsplatz, von dir erschaffen.

 

Wenn du das alles erschaffen konntest, dann….

 

 

Bloß nicht zur Last fallen!

18.08.2011

Kennst du den Wunsch, einem anderen nicht zur Last werden zu wollen?

 

Das wird dir nicht gelingen!

 

Ganz im Gegenteil.

 

Wenn du mit diesem Vorhaben erfolgreich sein willst, dann bleibst du am besten mit dir allein. Und selbst dann kannst du zur Last werden.

 

Für deine Schöpfung ist nicht der vordergründige Gedanke entscheidend, dass du niemandem zur Last fallen willst, sondern die Überzeugung, die hinter diesem Gedanken steht.

 

Ein Mensch der bewusst anderen nicht zur Last fallen will, ist zutiefst davon überzeugt, dass er für andere eine Last ist.

 

Genau diese unbewusste Überzeugung ist schöpferisch.

 

Je mehr du in deinem Denken und Handeln gegen deine innere Überzeugung angehst, ohne sie als solche wahrzunehmen und anzuerkennen, desto wahrscheinlicher ist es, dass du anderen zur Last wirst:

Du bist zu Besuch oder bei einer Verabredung, aber du willst auf keinen Fall lästig werden. 

Das hat zur Folge, dass du dich  versteckst. Du hältst dich zurück.

Du nimmst nichts von dem an, was der andere dir anbietet. Denn du möchtest ja keine Umstände machen. 

Die Angst, zur Last zu fallen, hält dich davon ab, mit dem anderen wirklich zusammen zu sein. Du wagst es nicht, da zu sein, im Leben zu sein. Denn du magst dich dem anderen nicht zumuten.

 

Der andere erfährt hiervon nur, dass du da bist, aber irgendwie auch nicht da sein willst.

Er kann nicht wirklich mit dir zusammen sein. Dennoch bist du da.

Aber er weiß nicht recht, was er mit dir anfangen soll. Deinen inneren Konflikt kann er nicht kennen und  erst recht nicht lösen.

So raubst du ihm Zeit und Energie. Du wirst ihm zur Last.

 

Die Lösung für deinen inneren Konflikt trägst du in dir.

 

Bist du bereit, die dahinter stehende Überzeugung, "ich bin eine Last für andere" wahrzunehmen und zunächst einfach nur stehen zu lassen?

 

Das ist ein Akt der Selbstliebe. Du akzeptierst dich so, wie du dich gerade erlebst, in diesem Fall als eine Last.

 

Bedenke:

Es handelt sich hierbei nur um eine Überzeugung. Du nimmst ihr die Kraft, wenn du sie ans Licht  holst. Lass sie da sein!

Dieser verletzte Aspekt, der hinter dieser Überzeugng steht, weil er die Erfahrung immer wieder gemacht hat, er möchte von dir wahrgenommen und anerkannt werden.    

Wenn du diese Überzeugung einfach nur verdrängst, wird sie aus dem Untergrund weiter in deinem Leben wirksam sein.

Stelle dich ihr!

Es wird dir nichts geschehen!

Sprich laut:

"Ja, auch wenn ich für andere eine Last bin, liebe und akzeptiere ich mich, so wie ich bin."

Nimm einige bewusste Atemzüge.

Sei ganz da. Sei mit dir und diesem verletzten Aspekt.

 

Alles ist gut, so wie es ist. Es muss nichts verdrängt werden.